Am vergangenen Donnerstag (09. Juli 2026) war Tayfun Tok, Sprecher für Industrie und Standortpolitik seiner Fraktion, vor Ort am Tor des AUDI-Werks in Neckarslum, um mit den beschäftigten ins Gespräch zu kommen.
Am Rande der Kundgebung äußerte sich Tok gegenüber der Presse wiefolgt:

„Die VW-Pläne für Audi zeigen, wie ernst die Lage in der Autoindustrie ist. Die Ankündigungen bedeuten eine große Unsicherheit – sowohl bei den Belegschaften und ihren Familien als auch in den vielen kleineren und mittleren Unternehmen, die im Umfeld des Konzerns tätig sind. Das habe ich heute auch in vielen persönlichen Gesprächen vor Ort am Werk in Neckarsulm erfahren.
Für die Transformation der Automobilindustrie braucht es Vertrauen und echte Partnerschaft. Die Transformation kann nur gelingen, wenn die Sozialpartner aufeinander zugehen. Wenn Arbeitgeber jetzt mehr Flexibilität und Verzicht von den Beschäftigten fordern, müssen sie im Gegenzug auch belastbare Zukunftsperspektiven liefern – zum Beispiel die Umstellung auf ein elektrisches Volumenmodell. Der Standort Neckarsulm hat bereits deutliche Einsparungen umgesetzt. Gleichzeitig müssen auch die Gewerkschaften bereit sein, ihren Beitrag zu leisten, damit Investitionen und Beschäftigung in Baden-Württemberg bleiben können.
Als Politik unterstützen wir die Automobilindustrie mit dem Strategiedialog, Qualifizierungsprogrammen, Innovationsprojekten für Batteriefertigung und Software sowie guten Rahmenbedingungen für E-Mobilität. Mit der Förderung des IPAI hat die Landesregierung Heilbronn und Neckarsulm gezielt als Zukunftsstandorte für die Automobilindustrie und ihre Zulieferer gestärkt. Jetzt braucht es auch ein klares Bekenntnis der Unternehmen, diese hervorragenden Rahmenbedingungen mit Investitionen und einer langfristigen Perspektive für die Beschäftigten zu nutzen. Unser Ziel ist klar: Baden-Württemberg wird auch in Zukunft Autoland sein.“