Am vergangenen Montag (03. August 2026) hat auf Hinwirken des Landtagsabgeordneten Tayfun Tok ein erster Runder Tisch stattgefunden, bei dem sich alle Projektbeteiligten über Möglichkeiten zur Beschleunigung der Planungen für den Ersatzneubau der Wehr- und Kanalbrücke in Besigheim austauschten.
Nach der Vollsperrung der Brücke seit dem 13. Juli 2026 laufen die Planungen auf Hochouren. Zum einen wird aktuell mit der Unterstützung von Forschern erörtert, ob die Brücke für den PKW-Verkehr (ohne LKW) wieder geöffnet werden kann. Zuletzt hatten die Belastungen durch LKW und Busse das Bauwerk massiv beschädigt.
Zeitgleich möchten die Planungsbehörden schnell in ein Vergabeverfahren einsteigen. Der Druck aus der Raumschaft konnte erfolgreich addressiert werden. Die Folgen der Sperrung für den nördlichen Landkreis sind immens. Beim runden Tisch in Besigheim betonte Tok:
"Die Verbindung über den Neckar ist auf lange Sicht nicht zu ersetzen. Hier stockt gerade eine Lebensader – mit enormen Auswirkungen für die ganze Region. Die kürzeste Umleitung verlängert die Strecke um 10 Kilometer. Vor Ort braucht es einen Horizont, bis wann die Belastung anhält. Gefordert ist ein konkreter Zeitplan mit verlässlichen Zwischenschritten. 2030 darf nicht erst Baubeginn sein – sondern Zeitpunkt der Fertigstellung. Das Ziel Planungsbeschleunigung muss über allen anderen Zielen stehen. Die Bürger werden den Staat angesichts der Vollsperrung daran messen, ob er Handlungsfähigkeit beweist."
Weitere Informationen lesen Sie in der gemeinsamen Pressemiteilung auf der Seite des Regierungspräsidiums Stuttgart.