Der neue Koalitionsvertrag ist das Fundament für die künftige Regierungsarbeit in Baden-Württemberg. Als Teil der Facharbeitsgruppe zur Wirtschaftspolitik habe ich wichtige Impulse zum Papier beitragen dürfen.
Politisch waren die Verhandlungen im Vorfeld nicht einfach. Es ist herausfordernd, wenn zwei starke Partner sich auf Augenhöhe begegnen. Und doch herrschte in der Sache Einigkeit: Unser Land braucht einen Kurs, der weiterhin auf Verlässlichkeit setzt und in schwierigen Zeiten zuversichtlich nach vorne blickt.
Als wirtschaftspolitischer Sprecher durfte ich gemeinsam mit Finanzminister Danyal Bayaz, Staatssekretärin Andrea Lindlohr, meiner Kollegin Sarah Hagmann und unserer ehemaligen Bundesvorsitzenden Ricarda Lang MdB das Kapitel „Wirtschaft, Handwerk, Arbeit und Tourismus“ verhandeln. Darin haben wir das Fundament für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in Baden-Württemberg gelegt. Mit der Hightech-Strategie werden wir ein leistungsfähiges Innovationsökosystem aufbauen. Mit dem Zukunftsfond werden wir eine neue Gründer*innenzeit ermöglichen.
Die Zukunft des Automobils muss durch Innovation in Baden-Württemberg geschrieben werden. Mit Start-ups und Spin-offs werden wir neue Arbeitsplätze schaffen sowie bestehende sichern und ausbauen – in Bereichen wie KI und Robotik, Green Tech, Wasserstoff- und Batterietechnologien, Halbleitertechnologie und Photonik, Quantentechnologie, Lebenswissenschaften, Fahrzeug- und Antriebstechnologie, Luft- und Raumfahrt sowie Sicherheits- und Verteidigungstechnologien. Unsere Unternehmen unterstützen wir dabei, ihre Produktion klimafreundlich zu gestalten. Elektrifizierte Prozesse machen unsere Wirtschaft unabhängiger von Energieimporten.
Zweierlei macht Baden-Württemberg aus: Wir sind die innovativste Region Europas und haben unseren Wohlstand durch Exportstärke sowie die fleißigen Köpfe und Hände unseres Landes erwirtschaftet. Damit das so bleibt, packen wir es gemeinsam an!