Baden-Württemberg ist das Herz der deutschen Automobilindustrie. Rund 500.000 Arbeitsplätze, technologischer Fortschritt und eine starke Wirtschaft machen unser Bundesland zur Automobilregion Nummer eins.
Die deutsche Automobilindustrie steht jedoch vor großen Herausforderungen: Globale Unsicherheiten, Handelskonflikte und die Transformation der Branche erfordern entschlossenes Handeln.
Innovation als Erfolgsfaktor
Wir setzen gezielt auf die Mobilität der Zukunft und investieren in wegweisende Technologien, um Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit zu sichern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Batterie- und Wasserstofftechnologie. Durch fortschrittliche Forschung und eine moderne Produktionslandschaft schaffen wir die Grundlage für nachhaltige Elektromobilität. Die technologischen Fortschritte in diesem Bereich sind enorm und bieten großes Potenzial für eine klimafreundliche und leistungsfähige Mobilität.
Ebenso investieren wir in Software- und Chiptechnologie, denn moderne Fahrzeuge sind längst mehr als nur Transportmittel – sie sind Hochleistungsrechner auf Rädern. Eine zuverlässige Software ist entscheidend für ihre Wettbewerbsfähigkeit, und ohne leistungsfähige Chips gibt es keine modernen Autos. Ein bedeutender Meilenstein ist das neue Forschungszentrum imec in Heilbronn, das als Schlüsselstandort für digitale Souveränität in Deutschland eine zentrale Rolle spielen wird.
Auch das autonome Fahren bleibt ein zukunftsweisendes Thema. Baden-Württemberg behauptet seine Spitzenposition durch innovative Testfelder und Hightech-Projekte, die entscheidend zur Weiterentwicklung und Erprobung dieser Technologie beitragen.
Mit diesen Investitionen gestalten wir aktiv die Mobilität von morgen und stärken unsere Position als führender Innovationsstandort.
Tayfun Tok: „Wir halten Kurs, investieren gezielt in Innovationen und geben den Menschen eine Perspektive – damit Baden-Württemberg Automobilland bleibt.“
Faire Wettbewerbsbedingung
Der Wandel gelingt nur mit den Menschen. Deshalb setzen wir auf Aus- und Weiterbildung, um Arbeitsplätze zu sichern. Ein Beispiel: Das hochmoderne Qualifizierungszentrum von Porsche in Bietigheim-Bissingen bereitet Fachkräfte auf die Technologien von morgen vor. Dort lernen die Mitarbeitenden praxisnah in Werkstätten mit Hightech-Ausstattung statt mit Schraubenschlüsseln.
Klarer Kurs trotz Gegenwind
Ja, die Herausforderungen sind groß. Wir sehen den Stellenabbau, doch wer nach China blickt, erkennt den Unterschied: China investiert Milliarden in Elektromobilität und nicht in Verbrenner. Ein Comeback des Verbrenners klingt einfach, wäre langfristig aber nur eine Scheinlösung.
Faire Wettbewerbsbedingungen statt Handelsbarrieren
Geplante US-Zölle stellen eine ernsthafte Bedrohung für Arbeitsplätze und Investitionen dar. Handelshemmnisse wirken sich langfristig nicht nur negativ auf die europäische Wirtschaft aus, sondern schaden letztlich auch den Unternehmen und Verbrauchern in den USA. In einer global vernetzten Wirtschaft sind offene Märkte und verlässliche Handelsbeziehungen entscheidend für Wachstum und Wohlstand. Deshalb darf die Europäische Union kein Zeichen der Schwäche senden. Sie muss entschlossen für faire Wettbewerbsbedingungen eintreten und sich gegen protektionistische Maßnahmen stellen, um die Stabilität und Innovationskraft der europäischen Industrie zu sichern.
Unser Ziel: Baden-Württemberg als Automobilstandort der Zukunft
Baden-Württemberg steht für Innovationskraft, technische Exzellenz und eine lange Tradition in der Automobilindustrie. Um diese Position auch in Zukunft zu behaupten, setzen wir auf gezielte Investitionen, wegweisende Technologien und eine klare strategische Ausrichtung. Wir gestalten aktiv den Wandel hin zu nachhaltiger und digitaler Mobilität, stärken unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und schaffen neue Perspektiven für Unternehmen und Beschäftigte. Unser Anspruch ist klar: Baden-Württemberg soll auch morgen führender Automobilstandort bleiben – durch Fortschritt, Zukunftssicherheit und eine starke Industrie.
Foto @Lena Lux